Antennen Montage

Stationsantennen

Am 23. Juli 2005 erfolgte die Antennenmontage. Die erste „Amtshandlung“ von einem Freund, der Dachdecker ist, war den halben First abzudecken. Nicht lange gefackelt die ersten 2 Ziegel eingeschlagen und dem Dachboden den Himmel gezeigt. Als ungeübter wäre man wahrscheinlich etwas zaghafter vorgegangen. Aber wenn man weiß was man tut, geht das auch um einiges zügiger.

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Antennenmontage, Step by Step von oben nach unten.
Dabei wurde das Alurohr Stück für Stück weiter aus dem Dach geschoben und die Antennen montiert.

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Das Alurohr wurde durch ein Fenster in der oberen Etage angereicht und über den Treppenaufgang nach oben auf den Boden und, im selben Zug & Schub, durch das Dach wieder nach außen befördert. War bei 6m Länge und ca. 25 Kg Gewicht Maßarbeit.

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Nach und nach füllte sich das Standrohr mit den diversen Antennen. Alle Antennen wurden schon im Vorfeld mit Koax-Kabel versehen und die Stecker entsprechend abgedichtet. ( Aus dem Blickwinkel sieht es aus, als würde der Parabolspiegel über das Dach ragen, aber die Oberkante ist ein ganzes Stück unter dem Dachfürst )

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Der Wust aus Kabel wurde auch immer mehr. Aber alles kam in geordnete Bahnen.

 

 

 

DK4RSM_Antennenmontage_Ham-IV_Rotor

 

 

 

 

Die Rotorhalterung besteht aus 2 Stück 10mm dicken Stahlplatten. Die Obere mit dem Zapfen für die Rotoraufnahme und 4 Langlöchern zum Ausrichten. Die Untere ebenfalls mit 4 Langlöchern versehen, aber um 90 Grad versetzt um entsprechend in die anderen Richtungen auszurichten zu können, mit 4 von unten verschweißten Stehbolzen M16 für die obere Plattenbefestigung.
Durch 4 Klebeanker M16 im Boden wird die untere Platte befestigt.
…für Wartungsarbeiten an der darunter liegenden Hausetage könnte man hier auch das Dach mit einem Kran anheben ;-)

DK4RSM_Antennenmontage_Oberlager_Yaesu_GS-680U

 

 

 

 

 

Die Halterung des Oberlagers ist auch „etwas“ stabiler ausgelegt. Ebenfalls aus 10mm dicken Stahlplatten, oben wie unten (unten mit seitlich angeschweißten Stegen), mit Gewindestangen M16 an einem Balken mit 25 cm Kantenlänge verschraubt. Im übrigen geht das Alurohr durch den unteren Halter durch. Sollte das Oberlagen einmal brechen, kommt das Standrohr nicht weit.
Links die Kabeldurchführung. Dazu wurde ein Entlüftungsziegel verwendet, bei dem der obere Teil abgetrennt und dafür ein 180 Grad Bogen aufgesetzt wurde (…sonst täte dat ja reinregnen…) wo die Kabel durchgeführt sind.

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…wenn es trübe ist,
sieht es so aus…

 

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…und wenn die Sonne lacht,

glänzt das Alu in der selbigen…

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